Projekte

DHPStiftungspreis 2015

Begleitung von Menschen mit Behinderung (c) Miriam Dörr/fotolia

Schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten, vorzugsweise zuhause, ist Aufgabe der Hospiz- und Palliativdienste. Dieses Angebot muss auch für Menschen mit Behinderung zugänglich sein, zumal vor dem Hintergrund der Inklusionsdebatte. Die Behindertenrechtskonvention, die 2009 in Deutschland in Kraft getreten ist, soll allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme und Inanspruchnahme gesellschaftlicher Angebote und Aktivitäten möglich machen. Das heißt, auch am Lebensende sollen Menschen mit Behinderungen ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechend begleitet und unterstützt werden. Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung hat ihren Stiftungspreis 2015 deshalb für Projekte ausgelobt, die bereits im Bereich Hospizarbeit für Menschen mit Behinderung engagiert sind.

Welche Konzepte zur Verbesserung der Situation sterbender Menschen mit Behinderung gibt es bereits? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Hospizdiensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe gelingen? Welche unterschiedlichen Bedürfnisse und Herangehensweisen gibt es etwa im Hinblick auf die Art der Behinderung oder den Lebensmittelpunkt? Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung wollte mit dem „DHPStiftungspreis 2015“ Projekte auszeichnen, die zu einer Verbesserung der hospizlich-palliativen Versorgung von Menschen mit Behinderung beitragen.

Der 1. Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, der 2. Preis mit 1.000 Euro und der 3. Preis mit 500 Euro. Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung möchte mit dem Stiftungspreis wegweisende und innovative Projekte bekannt machen und zur Nachahmung anregen.

Alles über die Preisträger 2015 finden Sie hier.