Die Deutsche Hospiz- und PalliativAkademie baut ihr Fortbildungsangebot laufend zu verschiedenen Themen aus. Hier finden Sie die aktuellen Angeobte und Termine. Sollten Sie Fragen zum Angebot haben oder keinen für Sie passenden Termin gefunden haben, wenden Sie sich gerne an das Stiftungsbüro.

 

Pressearbeit

Keine Angst vor Pressearbeit
Egal, ob kleiner oder großer Verein: Um den Hospiz- und Palliativgedanken zu verbreiten, Spenden zu erhalten, Ehrenamtliche zu gewinnen und vieles mehr, muss man sich bekannt machen. Wie kann Ihnen das gelingen? Wie werden Sie mit Ihrem Anliegen in die Presse aufgenommen? Ausgehend von Ihren eigenen konkreten Erfahrungen wollen wir im Workshop erarbeiten, was Pressearbeit bedeutet, welcher Logik Pressearbeit und die Arbeit von Journalisten folgt und wie Sie Ihre Pressearbeit in der eigenen Einrichtung im Bereich Hospiz- und Palliativarbeit sinnvoll integrieren und gestaltet können. Dazu erarbeiten wir anhand von mitgebrachten Textbeispielen gemeinsam, welches Wissen, welche Informationen und welche Instrumente für Ihre strategisch aufgestellte Pressearbeit benötigt wird, um diese in der eigenen Einrichtung auf- und/oder auszubauen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn vorhanden, bringen Sie gerne Praxisbeispiele aus der eigenen Einrichtung mit (Pres-semitteilungen und -einladungen, ggf. Flyer, Organigramm etc.).

Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die innerhalb ihrer Einrichtung den Bereich Presse- und/oder Öffentlichkeitsarbeit auf- bzw. ausbauen möchten, und Verantwortliche, die die Notwendigkeit sehen, Pressearbeit innerhalb der Einrichtung aufzubauen.

Lesen Sie hier einen kurzen Bericht zur Auftaktveranstaltung in Stuttgart.

Termine

Neue Termine geben wir sobald als möglich bekannt.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fachtagung

Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland haben am 7. Juli an der ersten Fachtagung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teilgenommen. Themen waren der Redaktionsalltag, das Erstellen von Flyern u.a. Informationsmaterial sowie die Organisation von Benefizveranstaltungen, um möglichst viele Unterstützer für die eigene Arbeit zu finden. Besonders wichtig war der Austausch und das Netzwerken zwischen den Kolleginnen und Kollegen. Außerdem gab es schon jede Menge Ideen für die nächste Fachtagung, so etwa Social Media, Fundraising, rechtliche Fragen und das Erstellen von Newslettern. Wir danken allen, die gekommen sind und den Tag zu dem gemacht haben, was er war: eine gute Sache!

Und wir danken ganz herzlich der Bethe-Stiftung, die diese Veranstaltung finanziell unterstützt hat.

Die Bethe-Stiftung ist eine der größten Sozialstiftungen in Deutschland. Sie unterstützt bundesweit vielfältige gemeinnützige Projekte, insbesondere fördert sie Projekte der (Kinder)Hospizarbeit.

Weitere Informationen zur Bethe-Stiftung.

Termine

Den Termin für die nächste Fachtagung geben wir sobald als möglich bekannt.

Fundraising

Fundraising im Hospizverein - „Schätze“ entdecken, heben und mehren
Dieses Seminar vermittelt praktisches Wissen und Methoden, mit denen Hospizvereine erfolgreich ins Fundraising starten oder auch Anregungen für eine Weiterent-wicklung der bestehenden Fundraisingstrategie bekommen können. Als Teilnehmer/in erhalten Sie Informationen zur Entwicklung einer Fundraisngstrategie, bekommen wertvolle und sofort in die Praxis umsetzbare Tipps, wie sich z.B. wirkungsvoll Anlassspenden oder auch Bußgelder für den Verein erschließen lassen und gewinnen einen Einblick in die Gewinnung und Betreuung von Spendern. Ziel ist es, dass Sie am Ende des Tages eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und auch Herausforderungen strategisch geplanten Fundraisings konkret in ihrem Verein haben.
Kursinhalte werden sein: Voraussetzungen und Ressourcen, Definition Fundraising, Umfeldanalyse, Analyseinstrument SWOT, Ziele - Strategie – Planung – Controlling, Ausgewählte Instrumente – Formen der Beschaffung, Kommunikationswege, Planungsmatrix für ein konkretes Fundraisingziel, Spenderpyramide, Spendertypen und ihre Motive, Spendergewinnung, -bindung und –betreuung, Mein Verein in 5 Jahren - Einzelarbeit

Zielgruppe: Vereinsvorstände und Verantwortliche für Fundraising

Termine

Weitere Termine geben wir sobald als möglich bekannt.

Hospiz macht Schule

Kinder kommen mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auf verschiedenen Weise in Berührung. Sie erleben Verluste, Abschiede und Momente großer Trauer. Eine Projektwoche an Grundschulen - gestaltet von ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen soll den Kindern die Möglichkeit geben, sich in einem geschützten Raum damit auseinanderzusetzen. Sie können alle ihre Fragen stellen und durch Malen und Gestalten ihre Gefühle ausdrücken. Jeder Tag der Woche steht unter einem bestimmten Thema und eine Schatzkiste ist jeweils mit den entsprechenden kreativen Materialien gefüllt.

Dieser Workshop bereitet einTeam von 5 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen auf die Durchführung dieser Projektwoche vor.

Lesen Sie hier einen kurzen Bericht von der Veranstaltung am 30. und 31. August in Berlin.

Termine

Weitere Termine geben wir sobald als möglich bekannt.

Ethik am Lebensende

Vortrag mit Diskussion

Ethische Fragen treten immer mehr in den Blickpunkt der öffentlichen Wahrnehmung, denn sie berühren grundlegende Fragen des menschlichen Lebens und Handelns. Globalisierung und ein damit einhergehender Wertepluralismus tragen zur Brisanz ethischer Fragen bei. Die kontroversen Diskussionen im Rahmen der aktuellen Gesetzgebungsverfahren belegen, dass grundlegende Konzepte zu Leben und Tod im Hinblick auf die neuen Handlungsmöglichkeiten immer wieder neu reflektiert werden müssen. Welche verfügbaren Handlungsoptionen für die Hospizbegleiterinnen im Einzelfall geboten sind, ergibt sich nicht aus dem Fachwissen allein, sondern erfordert eine ethische Abwägung, die neben Wohlergehen und Willen des schwer erkrankten und sterbenden Patienten zunehmend auch Gerechtigkeitsüberlegungen mit einbeziehen muss.

Dabei ist den Hospizbegleiterinnen die Fähigkeit, moralische Problemstellungen zu identifizieren, einer ethischen Analyse zu unterziehen und zu einem begründeten ethischen Standpunkt zu kommen, weder angeboren noch wird sie automatisch erworben. Sie muss vielmehr von jeder Hospizbegleiterin erarbeitet werden und bedarf einerseits des Erwerbs ethischen Wissens und andererseits der regelmäßigen Schulung der eigenen moralischen Sensibilität und Urteilsfähigkeit sowie der Entwicklung einer persönlichen Verantwortungsbereitschaft.

Nach Absolvierung dieser kompakten Fortbildung mit professionell ausgewiesenen Wissenschaftlern haben die Teilnehmer grundlegende Kenntnisse der Ethik am Lebensende erworben, ihr Wissen aktualisiert und ihre Kompetenz im Umgang mit ethischen Herausforderungen in ihrem Alltag und bei Grenzfragen zu Ethik und Recht gestärkt.

Inhalte: Entscheidungen am Lebensende / Ethik und Recht / Ethik – Grundlagen und aktuelle Fragestellungen / Ethik und Ethnologie / Ethik und Kommunikation

Zielgruppe: Im Sinne von Train the trainer sind insbesondere Koordinatorinnen und Koordinatoren in Hospiz- und Palliativvereinen / und –einrichtungen angesprochen, aber auch alle anderen Menschen, die an der Auseinandersetzung mit ethischen Fragen am Lebensende interessiert sind.

Demenz

Plötzlich an Demenz erkrankt - und alles ist anders
Demenz wird das große Thema unserer Gesellschaft werden. Es hat schon jetzt Auswirkungen auf unser soziales Miteinander, auf die Gestaltung unseres Alltags mit den Betroffenen. Statistische Erhebungen gehen davon aus, dass in Deutschland zur Zeit ca. 1,2 Millionen Menschen dementiell erkrankt sind. Im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ergeben sich für Angehörige und ehrenamtliche Hospizbegleiter häufig Unsicherheiten, viele Fragen und Ängste, oft Hilflosigkeit und nicht selten auch Wut oder Zorn.
Es geht darum, zu den Betroffenen eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, Nähe und Geborgenheit zu vermitteln und so einen Zugang zu ihrer ganz eigenen Welt zu finden. Dies gilt ganz besonders in der letzten Lebensphase, in der es darum geht, mit den sich ständig verändernden Kommunikationsmöglichkeiten die Würde und Eigenständigkeit der Betroffenen zu wahren und sie liebevoll zu begleiten.
Dieser Workshop informiert über das Krankheitsbild “Demenz“. Gemeinsam entwickeln wir anhand von Fallbeispielen Formen und Möglichkeiten einer individuellen und wertschätzenden Begleitung.
Kursinhalte
– Übersicht über die Stadien der Demenz und Wissen um den Zustand der Betroffenen
– Verhalten von Angehörigen und Begleitern
– Was bedeutet „Haltung“ und welche Kommunikationsstrategien sind geeignet?
Zielgruppe
Ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen, Angehörige dementiell Erkrankter, Koordinatoren/innen
Referentin
Ursula Neumann, Vorstandsmitglied der DHPStiftung und ausgewiesene Silviahemmet-Trainerin

Konzepterarbeitung unter Mitwirkung von Prof. Katharina Heimerl, Wien und Silvia Braun-Frommelt, Berlin.

Lesen Sie hier einen kurzen Bericht von der Veranstaltung.

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