Benefizkonzert des Bundespräsidenten zugunsten der DHPStiftung

20.03.2016 - 09:00

Bundespräsident Gauck bei der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung mit Seehofer und OB von Bamberg
Der Vorstand der DHPStiftung mit Bundespräsident, Bayerischem Ministerpräsidenten und Bamberger Oberbürgermeister

Am 19. März 2016 fand in Bamberg das Benefizkonzert des Bundespräsidenten statt. Im Joseph-Keilberth-Saal der Bamberger Konzerthalle spielten die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Jonathan Nott Werke von Mozart, Smetana und Mahler.

Ein Teil der Erlöse aus dem Konzert kommt der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung und dem Hospizverein Bamberg zugute. Bundespräsident Gauck sagte in seiner Rede: "Es gehört ganz wesentlich zu unserer Kultur, dass wir alle in Würde leben und sterben können. Dazu gehört die Hilfe für Menschen in Not. Dazu gehört auch die liebevolle und verlässliche Begleitung auf dem letzten Weg, den niemand allein und verlassen gehen soll."

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer schlug die Brücke von der Musik zur Hospizarbeit. Mahler habe Teile seiner 7. Sinfonie als „Ausblick auf eine beßre Welt“ bezeichnet, und die Hospizarbeit sorge durch die Sorge für schwerstkranke und sterbende Menschen am Lebensende sicher dafür, dass diese Welt eine bessere sei.

Der Abend fiel außerdem auf den Vorabend des 70-jahrigen Bestehens der Bamberger Symphoniker. Unter den 1400 Gästen des ausverkauften Hauses waren neben Bundespräsident Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt, dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und dem Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Andreas Starke eine Vielzahl an Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik, so die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml, der Bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle sowie die Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm.

Die Reihe »Benefizkonzert des Bundespräsidenten«, die es seit 1988 gibt und die zweimal im Jahr reihum in allen Bundesländern veranstaltet wird, soll seit jeher einen guten Zweck fördern und das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.



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