Neujahrsempfang der DHPStiftung und des DHPV

17.01.2014 - 12:16

Alleiniges Verbot organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid nicht ausreichend. Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung dringend erforderlich.

Am 14. Januar 214 fand in Anwesenheit von über 80 Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und Verbänden der Hospiz- und Palliativversorgung der Neujahrsempfang des DHPV und seiner Stiftung statt.

Vor dem Hintergrund der derzeit intensiv diskutierten Möglichkeit einer gesetzlichen Regelung für ein Verbot der organisierten Beihilfe zum Suizid wurde von allen Vertretern darauf hingewiesen, dass der Ausbau der Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung dringend notwendig ist, damit deutlich wird, dass schwerstkranke und sterbende Menschen Teil der Gesellschaft sind und in ihren Wünsche und Bedürfnissen ernst genommen werden.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz, MdB, betonte, dass man mit der Angst der betrofffene Menschen vor Schmerzen, vor dem Alleinsein oder davor, anderen zur Last zu fallen, kein Geschäft machen dürfe. "Eine entsprechende gesetzliche Regelung muss sowohl ein Verbot der gewerblichen und organisierten Beihilfe zum Suizid als auch die Werbung für solche Gelegenheiten umfassen", so Widmann-Mauz. Zudem müsse man, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung vorantreiben.

Weitere Statements von Dr. Rudolf Seiter, Präsident des DRK sowie Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, geschäftsführendr Vorstand des DHPV, Informationen zu den Ehrenpreisträgern und Fotos finden Sie unter www.dhpv.de 

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