Für ein Sterben in Würde – Grundlage dafür wird die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung sein. Bitte helfen Sie mit!

25.03.2011 - 12:00

„Schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Familien bedürfen unserer dringenden Hilfe. Sie ist lebendiger Ausdruck für ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft “, so Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung, die sich heute der breiten Öffentlichkeit vorstellt. „Die Stiftung will einen Teil der Verantwortung übernehmen und dafür Sorge tragen, dass das Bewusstsein der Gesellschaft für das Leid der schwerstkranken und sterbenden Patientinnen und Patienten, ihrer Familien und Freun­de steigt“, so Dr. Weihrauch weiter.

80 000 Ehrenamtliche und zahlreiche hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativarbeit engagieren sich tagtäglich dafür, Menschen ein selbstbestimmtes Leben vor ihrem Tod zu ermöglichen. „Vieles in Deutschland muss aber noch getan werden für ein würdevolles Sterben. Hierfür brauchen wir dringend die Unterstützung der Gesellschaft. Es zählt das Engagement jeder und jedes Einzelnen. Ich möchte Sie alle hier und heute dazu auffordern, die Stiftung zu unterstützen, damit wir den schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Familien in dieser schwierigen Lebensphase auch in Zukunft beistehen können“, appellierte Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., die die Schirmherrschaft der Stiftung übernommen hat.

Die Stiftung wird zukünftig vielfältige Projekte initiieren, um die Hospiz- und Palliativarbeit weiter voran zu bringen. Schwerpunkt der Stiftung ist der Aufbau und der Betrieb der Deutschen Hospiz- und PalliativAkademie. Sie soll die notwendige Basis bieten für eine fundierte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. „Ich bin davon überzeugt, dass die Akademie, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit zahlreichen, bereits bestehenden Einrichtungen in den Ländern, dazu beitragen wird, die Auseinandersetzung mit diesen Fragen in der breiten Öffentlichkeit zu fördern und durch Fortbildung und Information die haupt- und ehrenamtlich Tätigen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen," so Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer von der Universität Gießen und Mitglied des Stiftungsrats.

Zum Hintergrund: Die Stiftung wurde vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband, dem Dachverband von nahezu 1000 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen, als selbständige Stiftung gegründet. Sie will dazu beitragen, die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern. Der besondere Fokus wird auf der Fortbildung und Qualifizierung aller in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen und auf einer kontinuierlichen Information der Öffentlichkeit sowie von Patientinnen / Patienten und betroffenen Angehörigen über Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung liegen. Die Themen Sterben, Tod und Trauer werden dabei in verschiedenen Zusammenhängen aufgegriffen und in den gesellschaftlichen Diskussionsprozess eingebracht werden. Besonderer Schwerpunkt der Stiftung ist der Aufbau und der Betrieb der Deutschen Hospiz- und PalliativAkademie in Ergänzung zu und in Zusammenarbeit mit bestehenden regionalen Akademien.

Weitere Informationen:
Kurzdarstellung der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung und des Stiftungsrats (pdf-Datei)
Kurzdarstellung der Deutschen Hospiz- und PalliativAkadmie und des Akademierats (pdf-Datei)

Dr. Julia von Hayek
Stabsstelle Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0178/4066041
E-Mail: presse@hospiz.net

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